AK­TU­EL­LES

PROF. DR. MA­RI­US RAABE – 17. VER­GA­BE­RECHTS­FO­RUM NORD DES VHW

VER­GA­BE­RECHT

27.06.2020 - 28.06.2020, Ham­burg

Prof. Dr. Ma­ri­us Raabe wird auf dem 17. Ver­ga­be­rechts­fo­rum Nord des vhw zum Thema "Auf­he­bung von Ver­ga­be­ver­fah­ren" spre­chen.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen und An­mel­dung

PROF. DR. MA­RI­US RAABE

UR­TEI­LE DES VG Schles­wig vom 23.03.2022
4 A 154/21 und 4 A 178/21 – Neue Zweit­woh­nungs­steu­er­sat­zun­gen in Schles­wig-Hol­stein nur teil­wei­se vom Ver­wal­tungs­ge­richt ge­bil­ligt

AB­GA­BEN­RECHT KOM­MU­NAL­RECHT UND KOM­MU­NA­LES WIRT­SCHAFTS­RECHT

Mit zwei grund­le­gen­den Kam­mer­ur­tei­len hat das Schles­wig-Hol­stei­ni­sche Ver­wal­tungs­ge­richt erst­mals in Haupt­sa­che­ver­fah­ren über Zweit­woh­nungs­steu­er­be­schei­de auf der Grund­la­ge zwi­schen­zeit­lich in Schles­wig-Hol­stein von den Städ­ten und Ge­mein­den ver­wen­de­ter Zweit­woh­nungs­steu­er­sat­zun­gen ent­schie­den. Diese neuen Sat­zun­gen ent­hal­ten neu­ar­ti­ge Flä­chen­maß­stä­be, die je­weils um La­ge­wert-, Bau­jah­res- und Ge­bäu­de­art­fak­to­ren er­gänzt wer­den. Das neue Sat­zungs­recht war er­for­der­lich ge­wor­den, nach­dem der frü­her üb­li­che Sat­zungs­maß­stab, der Miet­wert der Woh­nung auf der Grund­la­ge der in­de­xier­ten Jah­res­roh­mie­te, vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nicht mehr für recht­mä­ßig er­ach­tet wor­den war (BVerfG, Kam­mer­be­schlüs­se vom 18.07.2019 - 1 BvR 807/12, 1 BvR 2917/13). Das Ver­wal­tungs­ge­richt hielt die Sat­zung in einem der bei­den Fälle für rechts­wid­rig. Die Sat­zung sah den für das Grund­stück maß­geb­li­chen Bo­den­richt­wert als La­ge­wert­fak­tor vor. In einem an­de­ren Fall er­ach­te­te es die Sat­zung für recht­mä­ßig. Hier sah die Sat­zung das Ver­hält­nis des für das Grund­stück maß­geb­li­chen Bo­den­richt­werts zum höchs­ten Bo­den­richt­wert im Sat­zungs­ge­biet zu­züg­lich dem Wert 1 als La­ge­wert­fak­tor vor. Das Ge­richt hat je­weils die Be­ru­fung zu­ge­las­sen. RA Prof. Dr. Arndt hat die je­weils be­klag­ten Städ­te ver­tre­ten.

Pres­se­mit­tei­lung des Ver­wal­tungs­ge­richts

PROF. DR. MAR­CUS ARNDT

 

 

UR­TEIL DES VG HAN­NO­VER vom 09.02.2022
4 A 3597/20 – Klage gegen die Ge­neh­mi­gung eines groß­flä­chi­gen „De­c­ath­lon“-Sport­fach­mark­tes in Stuhr er­folg­los

ÖF­FENT­LI­CHES BAU­RECHT KOM­MU­NAL­RECHT UND KOM­MU­NA­LES WIRT­SCHAFTS­RECHT

Mit Ur­teil vom 09.02.2022 hat das VG Han­no­ver in ers­ter In­stanz die Klage der Stadt Del­men­horst gegen die von der be­klag­ten Ge­mein­de Stuhr er­teil­te Bau­ge­neh­mi­gung für einen groß­flä­chi­gen Sport­fach­markt in Stuhr ab­ge­wie­sen. Die Stadt Del­men­horst mein­te, die Bau­ge­neh­mi­gung ver­let­ze das in­ter­kom­mu­na­le Ab­stim­mungs­ge­bot und Ziele des Lan­des­raum­ord­nungs­pro­gramms; durch den Sport­fach­markt werde die Funk­ti­ons­fä­hig­keit der Del­men­hors­ter In­nen­stadt mit ihrem Ver­sor­gungs­auf­trag durch Um­satz­ver­schie­bun­gen nach Stuhr ver­letzt. Dem ist das Ver­wal­tungs­ge­richt nicht ge­folgt. Die Ge­mein­de Stuhr habe die schutz­wür­di­gen Be­lan­ge der Stadt Del­men­horst feh­ler­frei ab­ge­wo­gen, unter an­de­rem auf der Grund­la­ge von zwei gut­ach­ter­li­chen Un­ter­su­chun­gen. Au­ßer­dem gehe auch das ei­ge­ne Ein­zel­han­dels­kon­zept der Stadt Del­men­horst trotz be­ste­hen­der De­fi­zi­te von einer grund­sätz­li­chen Funk­ti­ons­fä­hig­keit ihres zen­tra­len Ver­sor­gungs­be­reichs aus. Das Ver­wal­tungs­ge­richt hat die Be­ru­fung zum Nie­der­säch­si­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richt zu­ge­las­sen. RA'in Prof. Dr. An­ge­li­ka Lep­pin hat die be­klag­te Ge­mein­de er­folg­reich ver­tre­ten.

PRES­SE­MIT­TEI­LUNG des VG HAN­NO­VER

BE­RICHT im WESER-KU­RIER (hin­ter der Be­zahl­schran­ke)

PROF. DR. AN­GE­LI­KA LEP­PIN

UR­TEIL DES BUN­DES­GE­RICHTS­HOFS vom 21.10.2021
III ZR 166/20 – keine Amts­haf­tung der Ge­mein­de für rechts­wid­rig ver­sag­tes ge­meind­li­ches Ein­ver­neh­men

ÖF­FENT­LI­CHES BAU­RECHT KOM­MU­NAL­RECHT UND KOM­MU­NA­LES WIRT­SCHAFTS­RECHT

Mit Ur­teil vom 21.10.2021 hat der Bun­des­ge­richts­hof die Re­vi­si­on gegen ein Ur­teil des Schles­wig-Hol­stei­ni­schen Ober­lan­des­ge­richts vom 25.06.2020 zu­rück­ge­wie­sen. Das Schles­wig-Hol­stei­ni­sche Ober­lan­des­ge­richt hatte da­mals ent­schie­den, dass die Re­ge­lun­gen über das ge­meind­li­che Ein­ver­neh­men bei bau­li­chen Vor­ha­ben je­den­falls in ihrer Aus­ge­stal­tung durch das schles­wig-hol­stei­ni­sche Lan­des­recht nicht dritt­schüt­zend sind und einen Amts­haf­tungs­an­spruch gegen eine das Ein­ver­neh­men rechts­wid­rig ver­sa­gen­de Ge­mein­de ab­ge­lehnt (Schles­wig-Hol­stei­ni­sches Ober­lan­des­ge­richt, Ur­teil vom 25.06.2020 – 11 U 41/19 –). Die gegen die­ses Ur­teil ge­rich­te­te Re­vi­si­on hat nun­mehr der Bun­des­ge­richts­hof zu­rück­ge­wie­sen und damit die Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts be­stä­tigt. Die Ent­schei­dungs­grün­de des Bun­des­ge­richts­hofs lie­gen noch nicht vor. RA'in Prof. Dr. An­ge­li­ka Lep­pin hat die be­klag­te Ge­mein­de er­folg­reich in den bei­den Vor­in­stan­zen ver­tre­ten und für die Re­vi­si­ons­in­stanz den am Bun­des­ge­richts­hof zu­ge­las­se­nen RA Prof. Dr. Vol­kert Vor­werk hin­zu­ge­zo­gen.

PROF. DR. AN­GE­LI­KA LEP­PIN

IN­FOR­MA­TI­ONS­VER­AN­STAL­TUNG "SI­CHE­RUNG DER WERT­SCHÖP­FUNG AUS SOLAR-FREI­FLÄ­CHEN­AN­LA­GEN FÜR DIE RE­GI­ON" am 25.10.2021

EN­ER­GIE­WIRT­SCHAFTS­RECHT KOM­MU­NAL­RECHT UND KOM­MU­NA­LES WIRT­SCHAFTS­RECHT ÖF­FENT­LI­CHES BAU­RECHT

Am 25.10.2021 haben RA Dr. To­bi­as Thien­el, LL.M., und RA Rai­ner Bökel im Rah­men einer In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung für kom­mu­na­le Ent­schei­dungs­trä­ger aus Eh­ren­amt und Haupt­amt zu Fra­gen der Si­che­rung der Wert­schöp­fung aus Solar-Frei­flä­chen­an­la­gen für die die Re­gi­on re­fe­riert und dabei en­er­gie­wirt­schafts­recht­li­che, kom­mu­nal­wirt­schafts- und kom­mu­nal­ab­ga­ben­recht­li­che sowie pla­nungs­recht­li­che As­pek­te der Steue­rung von Solar-Frei­flä­chen­an­la­gen be­han­delt.

Do­ku­men­ta­ti­on der Ver­an­stal­tung (ex­ter­ner Link)

DR. TO­BI­AS THIEN­EL RAI­NER BÖKEL

BE­SCHLUSS DES SCHLES­WIG-HOL­STEI­NI­SCHEN OBER­VER­WAL­TUNGS­GE­RICHTS vom 23.08.2021
5 MB 10/21 – Be­mes­sungs­grund­la­gen für Zweit­woh­nungs­steu­er

STEU­ER­RECHT AB­GA­BEN­RECHT KOM­MU­NAL­RECHT

Nach­dem das Schles­wig-Hol­stei­ni­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt im Ja­nu­ar 2019 ent­schie­den hatte, dass die Be­mes­sung der Zweit­woh­nungs­steu­er gegen Art. 3 Abs. 1 GG ver­sto­ße, wenn dafür auf die an­hand des Miet­spie­gels zum Haupt­fest­stel­lungs­zeit­punkt 1. Ja­nu­ar 1964 ge­schätz­te Jah­res­roh­mie­te im Sinne des § 79 BewG ab­ge­stellt wird (2 LB 90/18), waren lan­des­weit viele Städ­te und Ge­mein­den ge­hal­ten, ihre Zweit­woh­nungs­steu­er­sat­zun­gen zu über­ar­bei­ten. In die­sem Zu­sam­men­hang waren wir für zahl­rei­che Städ­te und Ge­mein­den be­ra­tend tätig.

Mit Be­schluss vom 23.08.2021 hat das Schles­wig-Hol­stei­ni­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt nun erst­mals über die Er­he­bung der Zweit­woh­nungs­steu­er nach Maß­ga­be einer neu for­mu­lier­ten Be­mes­sungs­grund­la­ge ent­schie­den. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt hat der Be­schwer­de gegen eine Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts im einst­wei­li­gen Rechts­schutz statt­ge­ge­ben und klar­ge­stellt, dass die Be­mes­sungs­grund­la­ge im Falle der Zweit­woh­nungs­steu­er (le­dig­lich) einen Bezug zu dem zu er­fas­sen­den Auf­wand auf­wei­sen müsse und dass auch ein Steu­er­satz in Höhe von 404 % nicht al­lein maß­geb­lich für die Be­ant­wor­tung der Frage sei, ob von der Steu­er eine er­dros­seln­de Wir­kung aus­ge­he. RA Prof. Dr. Mar­cus Arndt ist in dem Ver­fah­ren auf Sei­ten der im Be­schwer­de­ver­fah­ren er­folg­rei­chen Ge­mein­de tätig..

PROF. DR. MAR­CUS ARNDT

UR­TEIL DES HAM­BUR­GI­SCHEN OBER­VER­WAL­TUNGS­GE­RICHTS vom 12.05.2021
1 Bf 492/19 – HPA, Wes­ter­wei­te­rung EU­RO­GA­TE Con­tai­ner Ter­mi­nal Ham­burg

FACH­PLA­NUNGS­RECHT WAS­SER­RECHT UM­WELT­RECHT

Das Ham­bur­gi­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt hat am 12.05.2021 münd­lich über die Kla­gen von An­woh­nern der nörd­li­chen Elb­sei­te gegen den Plan­fest­stel­lungs­be­schluss für die „Wes­ter­wei­te­rung des EU­RO­GA­TE Con­tai­ner Ter­mi­nal Ham­burg (CTH)“ ver­han­delt. Im Juni 2019 hatte das Ver­wal­tungs­ge­richt in ers­ter In­stanz die Kla­gen ab­ge­wie­sen und die Recht­mä­ßig­keit des Plan­fest­stel­lungs­be­schlus­ses be­stä­tigt. Dem hat sich nun­mehr das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt an­ge­schlos­sen und mit sei­nem nach der Ver­hand­lung ver­kün­de­ten Ur­teil die Be­ru­fun­gen gegen das erst­in­stanz­li­che Ur­teil zu­rück­ge­wie­sen. RA Prof. Dr. Wolf­gang Ewer und RA Rai­ner Bökel haben in die­sem Ver­fah­ren er­folg­reich die bei­ge­la­de­ne Ham­burg Port Aut­ho­ri­ty AöR als Vor­ha­ben­trä­ge­rin ver­tre­ten.

PRES­SE­MIT­TEI­LUNG DES HAM­BUR­GI­SCHEN OBER­VER­WAL­TUNGS­GE­RICHTS

JURIS-NACH­RICHT (KOS­TEN­PFLICH­TIG) BE­RICHT BEI JUVE.DE

PROF. DR. WOLF­GANG EWER RAI­NER BÖKEL

UR­TEIL DES BUN­DES­AR­BEITS­GE­RICHTS vom 20.01.2021
7 AZR 52/20 – (Ver­gü­tung eines frei­ge­stell­ten BR-Mit­glieds, Be­wer­bung auf eine Be­för­de­rungs­stel­le)

AR­BEITS­RECHT / BE­TRIEBS­VER­FAS­SUNGS­RECHT

Die Mit­glie­der des Be­triebs­rats dür­fen nach § 78 Satz 2 Be­trVG wegen ihrer Amts­tä­tig­keit nicht be­nach­tei­ligt oder be­güns­tigt wer­den. Dies gilt auch für ihre be­ruf­li­che Ent­wick­lung. Aus § 78 Satz 2 Be­trVG kann sich i.V.m. § 611a Abs. 2 BGB ein un­mit­tel­ba­rer An­spruch des Be­triebs­rats­mit­glieds auf eine be­stimm­te Ver­gü­tung er­ge­ben, wenn sich die Zah­lung einer ge­rin­ge­ren Ver­gü­tung als Be­nach­tei­li­gung des Be­triebs­rats­mit­glieds wegen sei­ner Be­triebs­rat­s­tä­tig­keit dar­stellt. Für das Vor­lie­gen einer un­zu­läs­si­gen Be­nach­tei­li­gung trägt das Be­triebs­rats­mit­glied grund­sätz­lich die Dar­le­gungs- und Be­weis­last. Dabei ge­nügt es nicht, dass sich aus sei­nem Vor­trag er­gibt, die Be­för­de­rung auf eine höher be­zahl­te Stel­le sei ohne das Be­triebs­rats­amt mög­lich und wahr­schein­lich. Dies hat das Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­den. Wir waren in dem Ver­fah­ren auf Sei­ten der be­klag­ten Ar­beit­ge­be­rin und er­folg­rei­chen Re­vi­si­ons­klä­ge­rin tätig.

DR. GYDE OTTO

BE­SCHLUSS DES VG SCHLES­WIG vom 18.12.2020
6 B 48/20 - (Stif­tungs­streit Aldi-Nord)

Stif­tungs­recht Wirt­schafts­ver­wal­tungs­recht

Das Schles­wig-Hol­stei­ni­sche Ver­wal­tungs­ge­richt hat am 18.12.2020 einen An­trag auf vor­läu­fi­gen Rechts­schutz gegen einen Be­scheid der von uns be­ra­te­nen und ver­tre­te­nen Stif­tungs­auf­sicht des Krei­ses Rends­burg-Eckern­för­de ab­ge­lehnt. Die Stif­tungs­auf­sicht hatte be­män­gelt, dass der ak­tu­el­le Vor­stand einer der drei die Un­ter­neh­mens­grup­pe Aldi-Nord tra­gen­den Fa­mi­li­en­stif­tun­gen nicht sat­zungs­ge­mäß be­setzt sei, und der Stif­tung auf­ge­ge­ben, den Vor­stand sat­zungs­kon­form zu be­set­zen. Das Ver­wal­tungs­ge­richt hat den Be­scheid ein­schließ­lich sei­ner so­for­ti­gen Voll­zieh­bar­keit als of­fen­sicht­lich recht­mä­ßig an­ge­se­hen.

Pres­se­mit­tei­lung des VG Schles­wig juris-Nach­richt (kos­ten­pflich­tig)

Prof. Dr. Mar­cus Arndt

UR­TEI­LE DES BUN­DES­VER­WAL­TUNGS­GE­RICHTS vom 15.07.2020
6 C 6.19, 6 C 25.19 - (Lan­des­me­di­en­an­stal­ten)

WIRT­SCHAFTS­VER­WAL­TUNGS­RECHT

Eine Lan­des­me­di­en­an­stalt hat keine wehr­fä­hi­ge Rechts­po­si­ti­on, mit der sie von einer an­de­ren Lan­des­me­di­en­an­stalt die Auf­he­bung der einem pri­va­ten Rund­funk­ver­an­stal­ter für ein bun­des­weit ver­brei­te­tes Fern­seh­pro­gramm er­teil­ten Zu­las­sung ver­lan­gen kann, die diese an­de­re Lan­des­me­di­en­an­stalt dem Rund­funk­ver­an­stal­ter auf der Grund­la­ge einer Ent­schei­dung der Kom­mis­si­on für Zu­las­sung und Auf­sicht (ZAK) er­teilt hat. Dies hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­den. Wir waren in den bei­den Ver­fah­ren auf Sei­ten der je­weils be­klag­ten Me­di­en­an­stalt Ham­burg / Schles­wig-Hol­stein (MA HSH) tätig.

PRES­SE­MIT­TEI­LUNG DES BVERWG - BE­RICHT BEI JUVE.DE

PROF. DR. AN­GE­LI­KA LEP­PIN

HAN­DELS­BLATT "DEUTSCH­LANDS BESTE AN­WÄL­TE 2020"

PROF. DR. WOLF­GANG EWER wurde im HAN­DELS­BLATT-SPE­ZI­AL - "Deutsch­lands Beste An­wäl­te 2020" (06/2020), Eine Ko­ope­ra­ti­on mit Best La­wy­ers, im Be­reich „Öf­fent­li­ches Wirt­schafts­recht“ aus­ge­zeich­net.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen

UR­TEIL DES BUN­DES­VER­WAL­TUNGS­GE­RICHTS vom 04.06.2020
7 A 1.18 – (Elb­ver­tie­fung)

Fach­pla­nungs­recht Was­ser­recht Um­welt­recht

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat am 04.06.2020 sein Ur­teil im Ver­fah­ren 7 A 1.18 be­tref­fend den Aus­bau der Bun­des­was­ser­stra­ße Elbe (so­ge­nann­te Elb­ver­tie­fung) ver­kün­det. Wir waren auf Sei­ten des be­klag­ten Bun­des am Ver­fah­ren be­tei­ligt.

Prof. Dr. Wolf­gang Ewer

BE­SCHLUSS DES BUN­DES­GE­RICHTS­HOFS vom 24.04.2020
II ZR 417/18 – (Wie­der­ein­glie­de­rung des SV Wil­helms­ha­ven in die Re­gio­nal­li­ga Nord)

VER­EINS- UND VER­BANDS­RECHT

Im Ver­fah­ren be­tref­fend die Wie­der­ein­glie­de­rung des SV Wil­helms­ha­ven in die Re­gio­nal­li­ga Nord nach dem zu Un­recht an­ge­ord­ne­ten Zwangs­ab­stieg zum Ende der Spiel­zeit 2013/2014 hat der Bun­des­ge­richts­hof die Re­vi­si­on gegen das Ur­teil des Han­sea­ti­schen Ober­lan­des­ge­richts in Bre­men mit Be­schluss vom 24.04.2020 zu­rück­ge­wie­sen (II ZR 417/18). Der Ver­ein hatte vom Nord­deut­schen Fuß­ball­ver­band e.V die Wie­der­ein­glie­de­rung in die Re­gio­nal­li­ga Nord ver­langt. Seine Klage hier­auf blieb je­doch vor dem Land­ge­richt Bre­men und dem Han­sea­ti­schen Ober­lan­des­ge­richt in Bre­men er­folg­los. Mit dem Be­schluss des Bun­des­ge­richts­hofs ist das Ver­fah­ren letzt­in­stanz­lich ab­ge­schlos­sen. Wir waren am Ver­fah­ren auf Sei­ten des Be­klag­ten be­tei­ligt.

DR. BERND HOEFER

BE­SCHLUSS DES HAM­BUR­GI­SCHEN OBER­VER­WAL­TUNGS­GE­RICHTS vom 08.01.2020
2 Bs 183/19 (6 E 2393/19) – (Eil­an­trä­ge gegen das ge­plan­te Ein­kaufs­zen­trum im Über­see­quar­tier)

ÖF­FENT­LI­CHES BAU­RECHT FACH­PLA­NUNGS­RECHT

Das Ham­bur­gi­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt hat mit sei­nem Be­schluss vom 08.01.2020 die Be­schwer­den von An­woh­nern der Ha­fen­Ci­ty zu­rück­ge­wie­sen, die einst­wei­li­gen Rechts­schutz gegen Bau­ge­neh­mi­gun­gen für das Süd­li­che Über­see­quar­tier (das eu­ro­pa­weit größ­te Hoch­bau­vor­ha­ben) be­an­tragt hat­ten. Wir haben in dem Ver­fah­ren die Freie und Han­se­stadt Ham­burg – also die An­trags­geg­ne­rin – ver­tre­ten.

WEI­TE­RE IN­FOR­MA­TIO­NEN

PROF. DR. WOLF­GANG EWER

UR­TEI­LE DES BUN­DES­VER­WAL­TUNGS­GE­RICHTS vom 27.11.2019
9 C 3.19 und 9 C 4.19– (Zweit­woh­nungs­steu­er; Über­gangs­fris­ten für rechts­wid­ri­ge Sat­zun­gen)

AB­GA­BEN­RECHT

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat am 27.11.2019 seine Ur­tei­le in den Ver­fah­ren 9 C 3.19 und 9 C 4.19 ver­kün­det. In den Sa­chen ging es im Kern um die Fra­gen, ob die in­de­xier­te Jah­res­roh­mie­te nach dem Ur­teil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts vom 10.04.2018 – BvL 11/14 – (Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der Vor­schrif­ten der Ein­heits­be­wer­tung für die Be­mes­sung der Grund­steu­er) noch einen taug­li­chen Maß­stab für die Be­mes­sung der Zweit­woh­nungs­steu­er dar­stellt und ob die be­trof­fe­nen Ge­mein­den eine über­gangs­wei­se Fort­gel­tung ihrer Steu­er­sat­zun­gen be­an­spru­chen kön­nen. Wir waren an bei­den Ver­fah­ren auf Sei­ten der Be­klag­ten be­tei­ligt.

BE­TEI­LIGT: PROF. DR. MAR­CUS ARNDT