BE­AM­TEN­RECHT

ÖF­FENT­LI­CHES RECHT

In be­am­ten­recht­li­chen An­ge­le­gen­hei­ten geht es um die recht­lich rich­ti­ge Pla­nung und Durch­füh­rung per­so­nal­wirt­schaft­li­cher Maß­nah­men, wie etwa von (Erst-)Er­nen­nun­gen, Be­för­de­run­gen, Zur­ru­he­set­zun­gen, Ver­set­zun­gen, Um­set­zun­gen und Ab­ord­nun­gen.

In die­sem Zu­sam­men­hang wer­den wir ins­be­son­de­re auf „Dienst­herrn­sei­te“ tätig. So be­ra­ten wir bei Be­för­de­rungs- und an­de­ren Stel­len­be­set­zungs­ver­fah­ren (z.B. zur rich­ti­gen Art der Aus­schrei­bung und zur Aus­wah­l­ent­schei­dung), wir leis­ten Un­ter­stüt­zung bei dis­zi­pli­na­ri­schen Maß­nah­men (z.B. be­ra­tend im Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren oder als Er­mitt­lungs­füh­rer), und wir be­ra­ten Dienst­her­ren in sons­ti­gen dienst­recht­li­chen Fra­gen (z.B. bei der Um- oder Ver­set­zung oder bei der Ver­set­zung in den Ru­he­stand). Wird eine be­am­ten­recht­li­che Ent­schei­dung Ge­gen­stand einer ge­richt­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung, ver­tre­ten wir un­se­re Man­dant­schaft selbst­ver­ständ­lich auch dort. Dies gilt ins­be­son­de­re mit Blick auf die ge­stie­ge­ne Be­deu­tung vor­läu­fi­ger Rechts­schutz­ver­fah­ren bei Kon­kur­ren­ten­strei­tig­kei­ten.

Da­ne­ben ver­tre­ten wir Be­am­te und Rich­ter, al­ler­dings zu­meist be­schränkt auf so­ge­nann­te Sta­tus­an­ge­le­gen­hei­ten, also etwa in Kon­kur­ren­ten­strei­tig­kei­ten oder wegen ihrer Er­nen­nung, Ver­set­zung oder Zur­ru­he­set­zung sowie in Fra­gen be­tref­fend die Zu­läs­sig­keit von Ne­ben­tä­tig­kei­ten. In Be­för­de­rungs­strei­tig­kei­ten haben wir Be­am­te nicht nur vor den Fach­ge­rich­ten ver­tre­ten, son­dern auch eine grund­le­gen­de Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts er­wirkt (Be­schluss vom 22.03.2000 – 2 BvR 15/00), die an­schlie­ßend zu einer klag­s­tatt­ge­ben­den Ent­schei­dung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts führ­te (Ur­teil vom 17.08.2005 – 2 C 36.04). In Be­sol­dungs- und Ver­sor­gungs­an­ge­le­gen­hei­ten wer­den wir hin­ge­gen zu­meist nicht tätig.

Das Recht der nicht­be­am­te­ten An­ge­stell­ten des öf­fent­li­chen Diens­tes ist Teil des Ar­beits­rechts.